Archivierter Artikel vom 17.02.2021, 15:23 Uhr

Die verschiedenen Gruppen des Impf-Prioritätsplans

Die Impfverordnung der Bundesregierung ist in mehrere Prioritätsstufen kategorisiert.

  • In der ersten Gruppe (höchste Priorität) befinden sich über 80-Jährige, Einwohner von Alten- und Pflegeheimen sowie alle Personen, die ambulant oder stationär in der Pflege tätig sind. Hinzu kommen Menschen, die in medizinischen Einrichtungen (Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdiensten und Impfzentren) tätig sind.
  • Zur zweiten Gruppe mit hoher Priorität gehören alle ab 70 Jahren sowie Menschen mit einem sehr hohen oder hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Darunter fallen unter anderem Demenzkranke, Personen mit Trisomie 21, mit Demenz, mit geistiger Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression), Menschen nach einer Organtransplantation, Krebserkrankte, Personen mit schwerer Lungenerkrankung (COPD/Mukoviszidose oder sehr ausgeprägter Adipositas. Dasselbe gilt für Menschen in Asyl- oder Obdachlosenunterkünften, Ärzte und sonstiges Personal, die regelmäßig Kontakt mit Patienten haben.
  • In der dritten Gruppe (erhöhte Priorität) sollen alle Menschen ab 60, stark Übergewichtige, Personen mit chronischer Nieren- oder Lebererkrankung, Patienten mit Immundefizienz und HIV-Infizierte sowie Menschen mit Diabetes, Herzerkrankungen, Asthma, Autoimmunerkrankungen geimpft werden. Darüber hinaus fallen Mitarbeiter von Verfassungsorganen, Regierungen und Verwaltungen, Lehrer sowie Erzieher, Polizei, Zoll, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Justiz sowie dem Lebensmitteleinzelhandel darunter.
  • In der vierten Gruppe finden sich diejenigen wieder, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll laut Aussage des Bundesgesundheitsministeriums nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.