Archivierter Artikel vom 16.10.2018, 15:57 Uhr

Die Stimmenverteilung im Welterbe-Zweckverband

Nach der Anerkennung des Oberen Mittelrheintals als Welterbe im Jahr 2002 wurde 2005 der Zweckverband mit Sitz in St. Goarshausen gegründet.

Auf der als Welterbe definierten Gebietsfläche von etwa 620 Quadratkilometern leben circa 170.000 Menschen. Im Zweckverband sind alle Gebietskörperschaften des 67 Kilometer langen Rheinabschnittes zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz vertreten. Daraus ergeben sich 58 Mitglieder, die in der Verbandsversammlung mit unterschiedlicher Stimmengewichtung vertreten sind. Die insgesamt 202 Stimmen setzen sich wie folgt zusammen:

Bundesländer (32 Stimmen): Rheinland-Pfalz (30), Hessen (2)

Landkreise (42): Mainz-Bingen (14), Rhein-Lahn-Kreis (13), Rhein-Hunsrück-Kreis (9), Rheingau-Taunus-Kreis (4), Kreis Mayen-Koblenz (2).

Verbandsgemeinden (25): Loreley (9), Rhein-Nahe (8), St. Goar-Oberwesel (5), Rhein-Mosel (3)

Städte (68): Koblenz (18), Bingen (12), Lahnstein (9), Boppard (8), Rüdesheim (8), Lorch (6), Bacharach (1), Braubach (1), Kaub (1), Oberwesel (1), St. Goar (1), St. Goarshausen (1), Rhens (1)

Ortsgemeinden mit je einer Stimme (35): Auel, Bornich, Breitscheid, Brey, Dachsenhausen, Dahlheim, Damscheid, Dörscheid, Filsen, Kamp-Bornhofen, Kestert, Lierschied, Lykershausen, Manubach, Münster-Sarmsheim, Niederburg, Niederheimbach, Nochern, Oberdiebach, Oberheimbach, Osterspai, Patersberg, Perscheid, Prath, Reichenberg, Reitzenhain, Sauerthal, Spay, Trechtingshausen, Urbar, Waldalgesheim, Weiler bei Bingen, Weisel, Weyer und Wiebelsheim. aj