Archivierter Artikel vom 08.01.2018, 17:09 Uhr

Die Müllverwertungsanlage in Bonn

Seit Mai 1992 ist die Müllverwertungsanlage Bonn in Betrieb. Geplant war sie als Vorzeigeobjekt und Absicherung gegen einen möglichen Müllnotstand in der damaligen Bundeshauptstadt sowie als Müllheizkraftwerk. Eigentümer sind die Stadtwerke Bonn, die Stadt Bonn, der Zweckverband Rheinische Entsorgungskooperation (REK) und die Bonner Müllentsorgung Bonn Orange.

Neben dem Siedlungsabfall der REK-Zweckverbandsmitglieder Stadt Bonn, Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Neuwied, Rhein-Lahn-Kreis und Kreis Ahrweiler wird dort auch zu etwa 30 Prozent Gewerbemüll verbrannt. Im Jahr kann die Anlage etwa 250.000 Tonnen Müll verarbeiten. Aus der dabei entstehenden Energie werden rund 500 Millionen Kilowattstunden in Form von Dampf an das benachbarte Heizkraftwerk Bonn Nord geliefert. In der Anlage sind 86 Mitarbeiter beschäftigt, von den die meisten im Fünf-Schicht-Betrieb rund um die Uhr arbeiten.