Archivierter Artikel vom 30.09.2020, 20:59 Uhr
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Die ersten iPads für digitale Unterrichte in den Schulen des Kreises sind eingetroffen – Lüften ist das A und O in den Gebäuden

Digitalpakt: Auch mit dem Ausbau der Infrastruktur und den Endgeräten für den digitalen Unterricht, etwa im „Homeschooling“, befasste sich der Schulträgerausschuss. Landrätin Bettina Dickes und Achim Reimann vom Schulamt informierten über die georderten 1400 iPads, die nach und nach geliefert würden. 24 weitere Geräte pro Schule hat das Land in seinem Nachtragshaushalt zugesichert. Für den digitalen Ausbau in den Schulen würden bis Ende 2020 die Zahlen zusammengetragen, danach Aufträge vergeben; vorausgesetzt, man bekomme Handwerker, die die Arbeiten zeitnah übernehmen könnten. Der Markt sei leer gefegt, was bedeutet: Die Betriebe sind mit Aufträgen „zu“. Der Digitalpakt sieht im Kreis KH 5,641 Millionen Euro Landes- und Bundesgelder vor (davon 10 Prozent Eigenanteil des Kreises). Landrätin Dickes und Achim Reimann betonten auf Fragen aus dem Ausschuss: Die iPads blieben im Eigentum des Kreises, würden den Schulen lediglich zur Verfügung gestellt. Man habe für jedes Gerät die Lizenzen an Programmen wie Excel und Office 365 miterworben. Einige Programme sind aufgespielt, weitere Software aus dem Internet herunterzuladen, sei nicht möglich. Zugegeben: Die Gefahr des Gerätemissbrauchs sei immer gegeben, aber deshalb gleich die dringend notwendige Digitalisierung in den Schulen ausschließen?, fragte Dickes. Es gehe um einen strukturierten, pädagogisch durchdachten und gelenkten Einsatz der Gerätenutzung im Unterricht („Digitales Lernen muss sein“) , nicht um Spielereien oder anderen Blödsinn. Besonders wichtig bei diesem The-

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