Archivierter Artikel vom 01.09.2020, 15:54 Uhr
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Altenkirchen

„Desaster“: Auch Kulturbüro fehlen Besucher

„Es ist ein Desaster, eine Katastrophe“: Um deutliche Worte ist Helmut Nöllgen, Vorsitzender des Kulturbüros Haus Felsenkeller, nicht verlegen, wenn es um die Folgen der Corona-Pandemie für den Trägerverein geht, der die Altenkirchener Stadthalle mit hochkarätigen Kulturveranstaltungen bespielt und alle zwei Jahre prominente Künstler ins Spiegelzelt lockt. Nach der Absage des mehrwöchigen Festivals hat er mit seinem Team aus dem Stand ein Ersatzprogramm auf die Beine gestellt. Für die „Kultur unterm Sternenzelt“ hat es zwar viel Lob gegeben, finanziell war das Trostpflaster jedoch ein teurer Flop, weil sich die Tickets nicht so gut verkauften wie erhofft. Besonders am letzten der drei Abende blieben die Zuschauerreihen vor der Bühne sehr licht. Ein Minus von 10.000 Euro, so schätzt Nöllgen, steht unterm Strich zu Buche.

Von Michael Fenstermacher Lesezeit: 2 Minuten