Archivierter Artikel vom 11.09.2018, 17:09 Uhr
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Der „Treibstoff-Regen“ ist keine Seltenheit

Über Rheinland-Pfalz ist es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Störfällen im Luftraum gekommen, bei denen die Piloten Kerosin ablassen mussten, um eine vorzeitige Landung zu ermöglichen. Besonders betroffen sind neben dem Pfälzerwald der Hunsrück und der Westerwald. Allein in diesem Jahr wurden bisher bei einem halben Dutzend Fälle etwa 190 Tonnen Kerosin über dem Land versprüht. Im vergangenen Jahr waren es 378,5 Tonnen. Ein Überblick über die größte bekannten Zwischenfälle der jüngsten Zeit:

30. Juli, 8 Tonnen Kerosin: Eine Boeing 767 lässt über der Pfalz acht Tonnen Kerosin ab.

28. Juli, 92 Tonnen Kerosin: Ein Frachtflieger versprüht 92 Tonnen Kerosin über Hunsrück (Baumholder), Pfälzerwald und Saarland.

26. März, 30 Tonnen Kerosin: Kurz nach seinem Start vom Flughafen Hahn lässt eine Frachtmaschine 30 Tonnen Kerosin ab.

4. November, 50 Tonnen Kerosin: Eine Frachtmaschine versprüht 50 Tonnen Kerosin über dem Land.

10. Oktober, 40 Tonnen Kerosin: Ein A 380 versprüht wegen technischer Probleme 40 Tonnen Kerosin über dem Pfälzerwald. mkn