Archivierter Artikel vom 17.09.2018, 06:00 Uhr
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Libanon

Der Heimatlose: Warum der Flüchtling Adil nicht an eine Rückkehr in seine Heimat glaubt

Adil hat resigniert. Der 47-jährige Syrer lebt schon seit sechs Jahren mit seiner Familie im libanesischen Flüchtlingslager. Zwei seiner vier Kinder sind in dem Camp zur Welt gekommen. Er hat noch nicht einmal Geburtsurkunden für sie. Das macht das Flüchtlingslager zu einem Gefängnis. Ohne Geld gibt's keine Urkunden, ohne Urkunden keinen Pass, ohne Pass keine Bewegungsfreiheit – auch nicht im Libanon. „Da werde ich an den Checkpoints festgehalten.“

Birgit Pielen Lesezeit: 2 Minuten