Archivierter Artikel vom 27.08.2020, 16:55 Uhr

Der Claas-Patent-Mähdrescher Columbus

Mit „Niedriger Preis + hohe Leistung = Claas-Columbus“ warb das Unternehmen aus Harsewinkel in den 60er-Jahren für den Mähdrescher, der sich vor allem für kleinere Betriebe anbot und auch mit schwierigen Verhältnissen zurechtkommen sollte.

Der Selbstfahrer, der von 1958 bis 1970 in einer Stückzahl von 33.000 gebaut wurde, hatte eine Schnittbreite von 1,80 Meter (heutige Claas-Mähdrescher erreichen fast 14 Meter) und leistete 27 PS oder je nach Motorart bis 38 PS (heute geht die Leistung bei Claas bis etwa 800 PS). Der Columbus konnte bis zu 1,5 Tonnen Getreide in der Stunde ernten (moderne Claas erreichen mehr als 40 Tonnen pro Stunde). Das Getreide wurde damals auf dem Mähdrescher oft noch in Säcke abgefüllt. Es gab aber auch schon Modelle mit Korntank als Sonderzubehör. Wahlweise konnte auch schon eine Strohpresse mitbestellt werden. mm