Archivierter Artikel vom 17.11.2017, 16:49 Uhr

Der Asylant im Sportheim – ein Theaterspiel

Der Vorstand des Sportvereins tagt. Gerade geht es im breitesten „Platt“ um die Frage, ob man den Asylanten, der seit Neustem im Dorf untergebracht ist, beim Training mitmachen lassen soll.

Die Meinungen gehen auseinander: Von „E bissje Kongerrenz fer de Spenglersch emm Door, dad drunke Hingel, däd jo nedd schaare“ bis „Ä Asilant off Linksauße, das derfs net genn.“ Am Ende wird der Zugereiste, der im Wirtsraum wartet, doch in die Versammlung gebeten – und offenbart dem staunenden Vorstand in gestochenem Hochdeutsch sein modernes Taktikverständnis.

Die Kurzszene, die Werner Schäfer schon vor 30 Jahren schrieb, wurde von Matthias Schneider, Armin-Peter Faust, Peter Simon und Karsten Schultheiß zu Beginn der Heimatkalenderpräsentation aufgeführt. sc