Archivierter Artikel vom 28.12.2017, 20:10 Uhr

Debeka-Chef: Bürgerversicherung wäre verfassungswidrig

Der größte private Krankenversicherer, die Koblenzer Debeka, will gegen eine Bürgerversicherung „mit allem kämpfen, was wir haben.

Debeka-Chef Uwe Laue Foto: dpa
Debeka-Chef Uwe Laue
Foto: dpa
Mit guten Aussichten: „Denn eine Bürgerversicherung wäre verfassungswidrig“, sagte Debeka-Chef Uwe Laue unserer Zeitung. Zentraler Hebel einer solchen Verfassungsbeschwerde sind für Laue die milliardenschweren Altersrückstellungen, die nicht in die Bürgerversicherung übertragbar seien.

Der Debeka-Chef befürchtet bei einer Reform den Verlust Hunderter Jobs allein in Koblenz. Laue verriet auch, wie hoch sein eigener Vollbetrag bei der Debeka ist: 417 Euro.  Christian Kunst