Archivierter Artikel vom 06.04.2022, 16:11 Uhr

Das Nabu-Betreuungsgebiet in Hundsangen

Die Flächen, die Marcel Weidenfeller dem Nabu zur Verfügung stellt, hat er von seinen Eltern geerbt. Rein zufällig konnte er den Falter bei einem Besuch des Grünstücks nachweisen, das Foto war zwar verwackelt, aber für den Beginn des Projektes hat es gereicht.

Altgras, mehr und unterschiedlichere Pflanzenarten sowie Maulwürfe sind nur einige Veränderungen, die sich zeigten, nachdem der heutige Nabu-Schutzraum einige Zeit ungenutzt blieb. Künstlich hinzugefügt wurden noch einige Steinhaufen für kleine Schlangenarten und Käfer, ein Tümpel für Amphibien wie Lurche, Molche und Frösche, aber auch Schwalben, die dort baden gehen, ein Steilhang für Wildbienen, Hummeln und andere Insekten, eine Greifvogelstange neben einer noch wachsenden Eiche – und jetzt der Wiesenknopf.

Die Arbeit ist allerdings noch lang nicht beendet. Auch ist eine sogenannte Mahdgutübertragung geplant, bei der, ähnlich einer Hauttransplantation, ein Stück Bodenfläche von einem Ort zum anderen transportiert, und dort, an einer vorher gefrästen Stelle, wieder eingesetzt wird. Lena Braun