Archivierter Artikel vom 04.07.2019, 19:19 Uhr

Das hat die CDU in Sachen AfD beschlossen

Die Formulierung könnte eindeutiger nicht sein: „Die CDU Deutschlands lehnt Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit sowohl mit der Linkspartei als auch mit der Alternative für Deutschland ab.“ Diesem Satz stimmte der CDU-Parteitag bereits Ende des Jahres 2018 mit Mehrheit zu.

Das Spitzenpersonal will dafür sorgen, dass er auch strikt angewendet wird. Jüngst hatte sich CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer entschieden gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen.

„Jeder, der in der CDU für eine Annäherung oder gar Zusammenarbeit mit der AfD plädiert, muss wissen, dass er sich einer Partei annähert, die rechtsextremes Gedankengut, Antisemitismus und Rassismus in ihren eigenen Reihen bewusst duldet“, warnte auch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. Für die Schwesterpartei CSU formuliert es Markus Söder ähnlich unmissverständlich. Selbst „jeder Kaffeeplausch in einem Kommunalparlament“ sei abzulehnen. zca