Archivierter Artikel vom 30.10.2019, 20:13 Uhr

Das bedeutet konservative Orthopädie

Konservative Orthopädie ist eine ganzheitlich angelegte, nicht operative Behandlung. Das bedeutet, dass die Ärzte und andere Experten neben orthopädischen auch auf psychische und soziale Faktoren schauen. Die Therapie bezieht den Patienten aktiv in den Prozess mit ein und zeigt langfristig wirksame Handlungsoptionen auf.

Für den individuell entwickelten Behandlungspfad können die Kliniken auf ein Spektrum nicht operativer Verfahren zurückgreifen und nach Bedarf miteinander kombinieren. Dazu gehören die manuelle Medizin, Physio-, Reflex-, Trainings- oder die physikalische Therapie oder auch Naturheil- und Entspannungsverfahren. Die Gewichtung der Therapieformen erfolgt individuell je nach Befund. Laut Studien profitieren Patienten enorm von diesem Konzept, nicht nur weil sie eben nicht gleich unters Messer kommen. Sie haben nach der konservativen Behandlung oft auch weniger Schmerzen und deutlich seltener depressive Zustände.