Das AK-Land lag früher am Äquator

Vor rund 400 Millionen Jahren lag das AK-Land noch in der Nähe des Äquators und war von einem flachen Schelfmeer bedeckt. Nach und nach setzten sich Schichten von Sand und Ton ab und wurden in Jahrmillionen zu festem Gestein. Später wanderte der Gondwana genannte Südkontinent nach Norden und kollidierte mit Laurussia (Euramerika).

Die beiderseitigen Meeresablagerungen schoben sich übereinander, legten sich in Falten und bildeten in Form von Gebirgen ein neues Festland. Auch das AK-Land war Teil dieser Knautschzone.

„Während diesem Zusammenschub herrschten Temperaturen um 300 Grad und Drucke um 1400 bar, welche die Deformation der Gesteinsschichten verursachten und zu dem jetzigen Erscheinungsbild in dem Aufschluss führten“, erläutert Geologe Dr. André Hellmann. Der Geopark Westerwald-Lahn-Taunus benennt inzwischen rund 40 sehenswerte Geotope. mdo