Archivierter Artikel vom 14.09.2017, 13:34 Uhr

Christopher 23 war im vergangenen Jahr rund 749 Stunden in der Luft

In Rheinland-Pfalz gilt: Innerhalb von 15 Minuten nach einem Anruf bei der Integrierten Leitstelle in Koblenz muss das sogenannte „Rettungsmittel“, entweder der Rettungshubschrauber (RTH) oder ein Rettungswagen, am Einsatzort sein.

Dieser Wert muss im Jahresschnitt landesweit in mehr als 95 Prozent der Fälle eingehalten werden. Erreichbar sind die Zielvorgaben oft nur mit dem Hubschrauber, nicht zuletzt, weil es im Land nicht genügend Notärzte gibt.

Die Einsätze von Christoph 23 vom Standort Koblenz aus sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Im Jahr 2016 war die Besatzung 1833 Mal unterwegs. In 85 Prozent der Fälle waren dies Notfalleinsätze, bei 5 Prozent handelte es sich um Verlegungstransporte zwischen Kliniken. Die übrigen 10 Prozent waren Werkstattflüge sowie Fehleinsätze, bei denen der RTH gerufen, aber wieder abbestellt worden ist. Die gesamte Flugzeit belief sich 2016 auf rund 749 Stunden. Dies bedeutet etwa zwei Stunden pro Tag.