Archivierter Artikel vom 25.03.2020, 17:35 Uhr
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Blockchain: eine lange Kette verknüpfter Daten, an vielen Orten hinterlegt und nachprüfbar

Blockchain-Systeme stellen eine Plattform bereit, die Informationen über Zahlungsvorgänge, Bestellungen, Lieferungen oder Bestandsveränderungen aller Art erfasst. Dabei werden die Daten für eine Transaktion nicht wie bei herkömmlichen Datenbanken an einem zentralen Ort gespeichert und auf Anfrage von einem Server bereitgestellt. Eine Blockchain ist also eine verteilte Datenbank, die auf den Computern aller beteiligten Akteure liegt – damit ist auch Transparenz für alle gewährleistet, und die Daten können nicht von Einzelnen manipuliert werden.

Alle Vorgänge lassen sich so nahtlos zurückverfolgen, da mit jedem neuen Vorgang der Kette („chain“) von Transaktionen ein Block hinzugefügt wird – mit einem eindeutigen Zeitstempel.

Die Möglichkeit von Betrug wird durch das technische Design des Systems nach Ansicht von Experten ausgeschaltet. Jeder Versuch, einen Block nachträglich zu ändern, würde beim Vergleich gespeicherter Prüfsummen (Hashwerte) entlarvt. Man kann die Daten sowohl anonymisiert als auch personenbezogen speichern, je nach Anwendung. Es gibt kein Herrschaftswissen, alle Vorgänge sind einsehbar.