Archivierter Artikel vom 09.10.2020, 07:37 Uhr

Bei diesen Bombenentschärfungen wurden 10 000 oder mehr Koblenzer evakuiert

Ein Überblick:

Von 20.5.1999

2.9.2017 Auf der Karthause wird in einer Baugrube am „Finkenherd“ ein Zehn-Zentner-Blindgänger (US-Sprengbombe vom Typ GP 1000) entschärft. Zuvor müssen 21 000 Menschen evakuiert werden.

30.8.2015 Entschärfung einer amerikanischen 1000-Kilo-Sprengbombe (20 Zentner) auf dem ehemaligen Stadtbadgelände in der Weißer Gasse. Rund 10 000 Menschen wurden evakuiert.

4.12.2011 Entschärfung einer britischen Luftmine: 45 000 Koblenzer müssen die Wohnungen verlassen. Der Sprengkörper wurde im Rhein vor Pfaffendorf entdeckt (1,8 Tonnen).

11.11.2007 Bei Ausschachtungsarbeiten in der Baugrube am Zentralplatz wurde eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe entdeckt. Rund 10 000 Bewohner in der Innenstadt wurden evakuiert.

9.9.2001 In der Max-Bär-Straße in der Großsiedlung Neuendorf wurde eine 1000 Kilogramm schwere Bombe gefunden. 11 000 Einwohner von Neuendorf, Wallersheim und Lützel mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

20.5.1999 Eine britische 1850 Kilogramm schwere Fliegerbombe wurde bei Ausschachtungsarbeiten auf dem Unigelände am Metternicher Moselufer gefunden. 15 000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.