Archivierter Artikel vom 01.04.2022, 15:50 Uhr

Aus langfristig angelegtem Prozess hervorgegangen

Mit Fördergeld von Bund und Land waren im Sommer 2015 insgesamt 14 Gemeinden und Städte im Kreis ins Projekt „Cochem-Zeller Energiedorf“ gestartet. In der Folge entwickelten Fachleute integrierte Quartierskonzepte, die zeigen, welche technischen und wirtschaftlichen Energiepotenziale in den Gemeinden bestehen und was nötig ist, um sie zu nutzen. Dabei ging es zum Beispiel auch um Lösungswege bei der energetischen Modernisierung des Gebäudebestands und der Energieeffizienz.

Fünf Gemeinden (Alf, Alflen, Blankenrath, Müllenbach, Zell) entschieden sich im weiteren Verlauf des Projekts dafür, größere Nahwärmenetze aufbauen zu wollen. Die Akquise potenzieller Anschlussnehmer übernahmen die Mitglieder ehrenamtlich tätiger Arbeitskreise. Sie waren von Fachleuten für diese Aufgabe geschult worden. Doch nur in Blankenrath, Müllenbach und Zell verlief diese Projektphase so erfolgreich, das die Netze konkret in Angriff genommen wurden. dad