Archivierter Artikel vom 26.02.2021, 22:01 Uhr

Aus der Arbeit an einer Chronik wurde eine Daueraufgabe

Die Idee zum Arbeitskreis Dorfgeschichte (AKD) Hardt entstand 2007, als der Heimat- und Verkehrsverein, der letzte existierende Verein im Ort, seinen 75. Geburtstag feierte, aus dessen Anlass eine Chronik über den Verein erstellt wurde. Dabei wurde so viel Material zusammengetragen, dass es den Rahmen des Buchs gesprengt hätte.

Und so ging dann 2008 der Arbeitskreis ans Werk, um alle Zeugnisse über die Kommune zusammenzutragen, zu digitalisieren und zu archivieren. Seit der Gründung haben die sechs Mitglieder verschiedene Jahreshefte, Fotobücher und auch einen Film zur Landwirtschaft in Hardt zur Zeit Mitte des 20. Jahrhunderts herausgebracht. Außerdem bietet der AKD jährlich eine rund 30-minütige Dia-/Filmshow als Jahresrückblick an, die während der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins gezeigt wird. Alle Arbeiten sind für die Öffentlichkeit zugänglich und werden auf Wunsch zum Selbstkostenpreis abgegeben. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass nichts davon im Internet veröffentlicht wird, wie Mitglied Karl-Ernst Schneider ausdrücklich betont. Wer auf der Suche nach Informationen ist, kann sich an die AKD-Mitglieder wenden. Und wer alte Dokumente oder Fotos über Hardt findet, wird ebenfalls gebeten, sich mit der Gruppe in Verbindung zu setzen. nh