Archivierter Artikel vom 21.11.2017, 17:09 Uhr

Aeham Ahmad: Mit Videos aus den Trümmern Damaskus' wurde der Pianist weltberühmt

Aeham Ahmad, geboren 1988 in Damaskus, gehört der palästinensischen Minderheit in Syrien an. Seit seinem fünften Lebensjahr spielte er Klavier, in Damaskus und Homs studierte er Musik. International bekannt wurden Ahmads Auftritte mit einem verstimmten transportablen Klavier in den im Bürgerkrieg verwüsteten Straßen seines Stadtviertels Yarmouk. 2015 floh Ahmad über die Türkei, Griechenland und die Balkanroute nach Deutschland, heute lebt er mit seiner Frau und zwei Söhnen in Wiesbaden und gibt zahlreiche Konzerte. 2015 wurde ihm der erste Internationale Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden und Freiheit verliehen. Zudem erhielten Ahmad und Edgar Knecht, mit dem er Anfang Oktober die CD „Keys to Friendship“ veröffentlichte, vergangene Woche den Creole-Festival-Preis, einen Bundeswettbewerb für globale Musik.

Ein Video aus Damaskus sehen Sie unter ku-rz.de/ahmad