Archivierter Artikel vom 03.01.2018, 10:00 Uhr
Nastätten

Abtritt in Nastätten: Emit Werner übergibt an Joachim Rzeniecki

Zu Beginn des Jahres 2017 endete eine Ära. Nach 15 Jahren im Amt trat Stadtbürgermeister Emil Werner (SPD) mit den Worten ab: „Es war mir eine Ehre, dieser Stadt zu dienen, danke.“ Werner hatte im Sommer aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt bekannt gegeben. Für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit wurde er im September mit der Verdienstmedaille des Landes ausgezeichnet.

Ex-Stadtchef Emil Werner
Ex-Stadtchef Emil Werner
Foto: Markus Eschnenau

Schon vorher kürte ihn der Nastätter Carneval Club in dem Jahr, in dem Nastätten 200 Jahre Stadtrechte feierte, zum „Lustigen Blaufärber“. Die Organisation der Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum hatte Emil Werner an der Spitze eines Arbeitskreises mitgeprägt, ebenso der damalige Erste Beigeordnete Joachim Rzeniecki. Dieser trat die Nachfolge von Emil Werner an und wurde im Januar vereidigt. Der Stadtrat hatte den CDU-Mann im September 2016 einstimmig gewählt, weil sich kein Kandidat bereitgefunden hatte, in einer Urwahl durch die Bürger anzutreten. Rzeniecki ist in Mülheim an der Ruhr geboren und in Oberhausen aufgewachsen. Seit 1996 lebt er in Nastätten. Der frühere BKA-Ermittler wurde zwar nicht in den Rat, aber 2014 mit großer Mehrheit zum Ersten Beigeordneten gewählt.