Archivierter Artikel vom 21.07.2021, 09:06 Uhr

200 akkugespeiste und ausfallsichere Sirenen als Flutwarner im Kreis Bad Kreuznach?

In Katwarn-App-Zeiten längst aus der Mode geglaubt: die alten Warnsirenen. Etliche Kommunen haben sie nach dem Kalten Krieg abgebaut. Nicht so der Kreis Bad Kreuznach mit seinen rund 160 Sirenen auf Bürgerhäusern und Gemeindehallen.

Nachteil der Altanlagen: Bei Stromausfall infolge Hochwassers tönen die Sirenen nicht mehr. Daher bräuchte es rund 200 neue Sirenen, wie BKI Werner Hofmann schätzt: akkugespeist und damit stromausfallsicher. Angeschlossen an die Warner: Lautsprecher, über die man eine Computerstimme mit allgemeinen Hinweisen hören oder spezielle Durchsagen für Teilregionen, ja Dörfer absetzen könne. In Schweppenhausen gibt es eine solche Sirene schon, in Daxweiler ist die nächste geplant. 84 Millionen Euro für das Bundessirenenprogramm? „Das reicht bei Weitem nicht aus“, sagt BKI Hofmann. mz