Mainz/Neustadt

Kritik kommt auch von Wissing und Weinbaupräsident: Heftiges Ringen um Reform des Weinrechts

Der Präsident des Deutschen Weinbauverbands, Klaus Schneider, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium zu mehr Tempo bei der geplanten Novelle des Weingesetzes aufgefordert. Seit mehr als einem Jahr warte die Branche auf den Referentenentwurf, sagte Schneider am Montag auf einem weinbaupolitischen Seminar der Friedrich-Ebert-Stiftung in Mainz. Bei einer weiteren Verzögerung würden junge Winzer „ihr Ding selbst machen“ und eigene Profile für ihre Weine entwickeln, warnte Schneider. „Da verlieren wir dann die Identität“, sagte Schneider. „Deswegen ist die Politik jetzt gefragt, ihre Verantwortung zu übernehmen.“

Nicole Mieding/Peter Zschunke Lesezeit: 3 Minuten
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