Archivierter Artikel vom 07.05.2020, 16:12 Uhr
Koblenz

Koblenzer Softwareanbieter Compugroup durch Corona-Krise kaum belastet

Der auf Arztpraxen und Apotheken spezialisierte Softwareanbieter Compugroup sieht in der Corona-Krise kaum Belastungen für sein Geschäft. „Mögliche sich aus Covid-19 ergebende Risiken auf Umsatz-, Ertrags- und Finanzkraft haben aus heutiger Sicht keinen Anlass zu einer Revidierung der Prognose gegeben“, hieß es am Donnerstag im Zwischenbericht der Koblenzer.

Die Zentrale von CompuGroup Medical SE auf dem Campus im Gewerbe- und Industriegebiet Maria Trost.
Die Zentrale von CompuGroup Medical SE auf dem Campus im Gewerbe- und Industriegebiet Maria Trost.
Foto: Rüdiger Mosler/CGM

Das im MDax notierte Unternehmen verwies jedoch auf eine höhere Unsicherheit als üblich. Die Compugroup kommt relativ gut durch die Krise, weil sie etwa auch Dienste rund um Telemedizin anbietet.

Im ersten Quartal stieg der Umsatz um fünf Prozent auf 183 Millionen Euro, ohne Zu- und Verkäufe sowie Wechselkurseffekte wären es 2 Prozent gewesen. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von 12,7 Millionen Euro nach 20,4 Millionen vor einem Jahr.