Archivierter Artikel vom 14.08.2017, 19:10 Uhr
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Mainz/Peking

Hahn-Käufer HNA finanziert sich riskant

Der Flughafen Hahn ist an die chinesische HNA verkauft. Doch Struktur und Geschäftsgebaren dieses milliardenschweren Mischkonzerns werden unter Kennern der chinesischen Wirtschaftspolitik nach wie vor kritisch gesehen. Offenbar finanziert die Konzernleitung ihre massiven Investitionen im Ausland zum großen Teil auf ziemlich gewagte Weise: nämlich über die Verpfändung von Aktien erworbener Unternehmen. Damit macht sich HNA vom Kursverlauf abhängig. Jost Wübbeke vom Mercator Institute for China Studies (Merics) in Berlin hält diese Geschäftspolitik für risikoreich. Er spricht gegenüber unserer Zeitung von einem „fragilen Konstrukt“.

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