Archivierter Artikel vom 11.12.2020, 06:00 Uhr
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Mainz

Lehrer werfen Hubig „Wunschdenken“ vor: Pressemitteilung zu Corona-Infektionen in Schulen schlägt weiter hohe Wellen

Die verzerrte Wiedergabe eines Expertengesprächs durch das Mainzer Bildungsministerium schlägt hohe Wellen: Die Ministerin habe „die Aussagen von Wissenschaftlern dazu herangezogen, eine eigene Meinung zu untermauern, statt dem fachlichen Rat zu folgen“, kritisierte CDU-Bildungsexpertin Anke Beilstein am Donnerstag: „Das ist unverantwortlich.“ Im Netz warfen Lehrer und Eltern aus Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) „Verbohrtheit“ vor, die Ministerin verbreite „Wunschdenken“, in ihrem Amt sei sie „nicht mehr tragbar“.

Von Gisela Kirschstein Lesezeit: 3 Minuten
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