Archivierter Artikel vom 10.02.2016, 20:37 Uhr
Rheinland-Pfalz

Dreyer sieht in Klöckner eine Spalterin

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) will in der heißen Phase des Landtagswahlkampfs stärker den „Führungsunterschied“ zwischen ihr und CDU-Oppositionsführerin Julia Klöckner herausstellen. Das erklärte sie in der Mainzer Staatskanzlei vor Journalisten.

Fünf Fragen an Malu Dreyer: 
Diese Musik liebe ich: 
Immer noch und immer wieder Bob Dylan. 
Bei diesem Buch kann ich gut abschalten: 
Im Moment bei den Büchern von Sven Regener. 
Mit diesem Star würde ich gerne einmal essen gehen: 
Robert Redford. 
Ich bewundere die folgende historische Person: 
Nelson Mandela für seinen  unerbitterlichen Kampf um Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. 
An Julia Klöckner schätze ich:  
Dass sie über sich selbst lachen kann.
Fünf Fragen an Malu Dreyer: Diese Musik liebe ich: Immer noch und immer wieder Bob Dylan. Bei diesem Buch kann ich gut abschalten: Im Moment bei den Büchern von Sven Regener. Mit diesem Star würde ich gerne einmal essen gehen: Robert Redford. Ich bewundere die folgende historische Person: Nelson Mandela für seinen unerbitterlichen Kampf um Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. An Julia Klöckner schätze ich: Dass sie über sich selbst lachen kann.

Dreyer betonte in Abgrenzung zu ihrer CDU-Konkurrentin, dass sie für Zusammenhalt in der Gesellschaft und einen kooperativen Führungsstil stehe. Dazu gehört, „dass ich nicht spalte, dass ich nicht einmal annähernd spalte“.

Klöckners Führungsstil sei indes in einem Motivwagen des abgesagten Rosenmontagszugs treffend beschrieben worden, meinte Dreyer. Dieser nahm das von der Christdemokratin geforderte Burka-Verbot auf die Schippe. Die Narren hatten gespottet: „Dramatisch ihr Alarmruf klingelt: Von Burkas sind wir all umzingelt. Doch Klöckner heizt die Stimmung an. Dass bei der Wahl sie punkten kann.“ Rot-Grün hatte mehrfach ein Burka-Verbot kritisiert, da es im Land kaum Vollverschleierte gebe.

db