Plus
Rheinland-Pfalz

„Causa Raab“: CDU will Sondersitzung zur „Briefkopfaffäre“ – und Dreyers Verantwortung klären

Rheinland-Pfalz-Fest in Berlin - 1
Nach Bekanntwerden eines Briefes an den SWR war und ist Staatssekretärin Heike Raab (li.) in den vergangenen Tagen heftig unter Druck geraten. In dem Schreiben beschwerte sich die SPD-Politikerin über die Berichterstattung zum Rücktritt ihres Parteikollegen und Ex-Innenminister Roger Lewentz (SPD). Die CDU-Landtagsfraktion nimmt nun Ministerpräsidentin Malu Dreyer (re.) in den Fokus. Foto: Gregor Fischer/picture alliance/dpa
Lesezeit: 5 Minuten

Die „Briefkopfaffäre“ um Medienstaatssekretärin Heike Raab (SPD) zieht immer weitere Kreise. Raab hatte in einem Schreiben an den SWR Teile der Berichterstattung um den Rücktritt ihres Genossen Roger Lewentz kritisiert. Am Montag gab es neue Entwicklungen: Raab musste falsche Angaben eingestehen. Welche Rolle spielte in der „Causa Raab“ Ministerpräsidentin Malu Dreyer? Das will die CDU nun klären.

Es ist schon irgendwie ein Kuriosum. Die jüngste Sondersitzung des rheinland-pfälzischen Landtags sollte sich Mitte Oktober 2022 um Ex-Innenminister Roger Lewentz (SPD) drehen, genauer um die "Rolle und unmittelbare Verantwortung des Innenministers im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe". Lewentz trat allerdings noch vor dem Sonderplenum zurück, die Sitzung fiel letztlich aus. ...