40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RLZ Bad Ems/Lahnstein
  • » Lahnstein 2030
  • » Lahnstein 2030: Verkehr
  • » Lahnstein 2030: Andere Städte arbeiten an und mit Konzepten
  • Aus unserem Archiv
    Region

    Lahnstein 2030: Andere Städte arbeiten an und mit Konzepten

    Mit einem Stadtentwicklungsplan wollen die Lahnsteiner die Zukunft gestalten. Andere Städte und Gemeinden in der Region sind da schon weiter. Hier einige Beispiele.

    Bietet diese Markierung in der viel befahrenen Ortsdurchfahrt Niederlahnstein wirklich Schutz?
    Bietet diese Markierung in der viel befahrenen Ortsdurchfahrt Niederlahnstein wirklich Schutz?
    Foto: Tobias Lui

    Koblenz: Das Oberzentrum ist nach wie vor ein Magnet für Gewerbebetriebe, Grundstücke werden rar. Konsequenz sind die aktuellen Überlegungen, weitere Flächen an der A 61 auszuweisen. Insgesamt wächst die Stadt, gerade auch was die Bevölkerungszahl angeht. Gleichzeitig rückt das Verkehrsproblem immer stärker in den Fokus. Die Idee der "Grünen Stadt am Wasser", zur erfolgreichen Buga geboren und nun von Bürgern seitdem weiterverfolgt, verträgt sich nicht mit Blechlawinen, Lärm und Abgasen. Kritik an der autogerechten Stadt, Vorfahrt fürs Fahrrad, eine bessere Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel werden diskutiert.

    Trier: Die Römerstadt hat nicht einfach nur einen "Verkehrsplan", sondern ein "Mobilitätskonzept" zusammen mit Bürgern erarbeitet. Ziel ist es, Fußgänger- und Radverkehr, den ÖPNV und den Kfz-Verkehr "in einem ausgewogenen Verhältnis" zu berücksichtigen. In Sachen Elektromobilität hat sich Trier mit den Nachbarn Konz und Schweich zu einem Städtenetz zusammengeschlossen, um den Elektroantrieb zu fördern. Ziel eines "Radverkehrskonzeptes" ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Radverkehrsanteil von 9 auf 15 Prozent zu erhöhen. Geplant sind Fahrradstraßen, spezielle Ampeln, Umweltspuren und die Öffnung von Einbahnstraßen für Radler.

    Andernach: Die Bäckerjungenstadt am Rhein hat mit ihrer Idee der "essbaren Stadt" für Furore gesorgt und ist dafür mit zahlreichen Umwelt- und Innovationspreisen ausgezeichnet worden. Jetzt will man die Bürger noch dazu ermuntern, gemeinsam ein Leitbild für die Stadt zu entwickeln. In Bürgerforen wird diskutiert, wie Andernach 2030 aussieht.

    Limburg: Autobahn- und Schnellbahntrassenanschluss haben in der Domstadt weiter für Prosperität gesorgt. Limburg aber will lebenswerter werden - und den Verkehr samt Kohlenmonoxidausstoß zügeln. Ladepunkte für E-Mobile sind etliche in der Planung, eine Wasserstofftankstelle gibt's künftig im ICE-Gebiet, Carsharing ist ebenfalls in der Überlegung. Und für Radfahrer hat man Radwege und Fahrradboxen ausgebaut.

    Mayen: Die Initiative "Pro Rad Mayen" ist seit 2011 aktiv und konnte bereits etliche Ideen umsetzen. Mehr Radfahrer, das bedeutet weniger Abgase und eine entspanntere Parkplatzsituation. Heute schon gibt es vereinzelt Schutzstreifen entlang von Straßen und Radler dürfen mehrere Einbahnstraßen entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung nutzen. Ziel ist es, im laufenden Jahr alle Einzelmaßnahmen zu einem Konzept zu verdichten. Mayen soll verkehrsfreundliche Stadt werden. ms

    Lahnstein 2030: Verkehr
    Meistgelesene Artikel
    Online regional
    Markus Eschenauer

    Regio-CvD Online

    Markus Eschenauer

    Mail | 02602/160 474

    Anzeige
    Regionalwetter
    Dienstag

    10°C - 22°C
    Mittwoch

    10°C - 22°C
    Donnerstag

    13°C - 22°C
    Freitag

    11°C - 18°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    epaper-startseite
    Anzeige