Plus
Koblenz

8. Türchen im RZ-Adventskalender: Die leckersten Knöchelchen

An der Liebfrauenkirche in der Koblenzer Altstadt gibt es ein kleines, eigentlich schlichtes eisernes Tor. Aber in der Mitte des Tores erkennt man deutlich eine Brezel. Was es mit dieser Brezel auf sich hat und was Marlis Weiß bis heute mit dem verbindet, was sich hinter dem Tor mit der Brezel befand, berichtet die Koblenzer Gästeführerin aus ihrer Erinnerung.

Von Christl Eberlein
Lesezeit: 3 Minuten
„Hier habe ich zum ersten Mal ‚Kowelenzer Dudebaincher‘ gegessen.“ „Dudebaincher“ haben die Koblenzer Hausfrauen gebacken, um der toten Familienmitglieder zu gedenken. Dieses Gebäck soll es schon im 18. Jahrhundert in der Zeit um Allerheiligen oder Allerseelen gegeben haben, sagt Marlis Weiß. „Es ist ein Gebildegebäck, das schon im ‚Wörterbuch der ...