Ahrtal
Regierungsbunker im Ahrtal: simulierten zu Zeiten des Kalten Krieges bis zu 2500 Krisenmanager den Dritten Weltkrieg
Gespenstische Atmosphäre: Der Regierungsbunker im Ahrtal konnte hermetisch abgeschlossen werden. Bis zu 3000 Menschen hatten tief unter der Erde Platz. Von hier aus sollte im Ernstfall das Land regiert werden.
Thomas Frey

Der Regierungsbunker im Ahrtal ist eines der spektakulärsten Großprojekte des Kalten Krieges in Deutschland. Und bis heute die teuerste Einzelinvestition des Bundes überhaupt. Umgerechnet bis zu 7,2 Milliarden Euro soll der Megabunker verschlungen haben.

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Zwischen 1962 und 1971 wurden dazu Tausende Tonnen Beton verbaut. Am Ende verfügte das Stollensystem über eine Gesamtlänge von 17,3 Kilometern und war für 3000 Personen eingerichtet – mit Großkantinen, Krankenhaus und Friseursalon. Die Untergrundstadt beherbergte auf einer Fläche von 83.

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