Archivierter Artikel vom 04.10.2012, 14:49 Uhr

Übersäuerung: Wenn der Schmerz nicht nachlassen will

Schmerzen in Muskeln und Gelenken gehören für viele Menschen zum Alltag. Bereits ab dem 40. Lebensjahr können sie als Folgen von einseitiger Belastung, Übergewicht und nicht zuletzt mangelnder körperlicher Aktivität auftreten.

Wer auch mit zunehmendem Alter noch beweglich bleiben will, sollte auf eine ausreichende Mineralstoffversorgung achten.<br /><br />
Wer auch mit zunehmendem Alter noch beweglich bleiben will, sollte auf eine ausreichende Mineralstoffversorgung achten.

Foto: djd/panthermedia

Neben diesen Ursachen lassen auch entzündliche Erkrankungen, wie rheumatoide Arthritis, Betroffene häufig zu Schmerzmedikamenten greifen. Die wenigsten denken daran, dass sie damit auf Dauer ihre Nieren schädigen können. Dies ist vor allem bei Menschen problematisch, bei denen die Nierenkapazität infolge ihres Alters und der Einnahme weiterer Arzneimittel ohnehin bereits reduziert ist. Die Folge kann eine erhöhte Säurebelastung des Organismus sein.

Übersäuerung steigert Schmerzwahrnehmung

Eine chronische Übersäuerung kann Schmerzen noch verstärken. Denn überschüssige Säure wird im Bindegewebe eingelagert. Infolgedessen nimmt die Elastizität des Bindegewebes ab, die Nährstoffversorgung lässt nach und die Entzündungsneigung wird erhöht. Wie wissenschaftliche Ergebnisse zeigen, kann Säure zudem die Schmerzrezeptoren anregen und so die Schmerzempfindlichkeit erhöhen. Um Beschwerden zu vermeiden und so die Beweglichkeit zu verbessern, empfehlen Experten, belastende Säure aktiv abzubauen. In mehreren Untersuchungen zu chronischen Schmerzerkrankungen haben sich basische Mineralverbindungen als passende Begleittherapie erwiesen. Oft zeigte sich dabei der positive Nebeneffekt, dass die Patienten seltener auf Schmerzmittel zurückgreifen mussten.

Basische Mineralstoffe für mehr Beweglichkeit

Bereits in einer 2005 veröffentlichten Untersuchung konnte der positive Einfluss einer unterstützenden Behandlung mit organischen Citratverbindungen bei Patienten mit rheumatoider Arthritis gezeigt werden. Hierbei kam es im Studienzeitraum zu einer signifikanten Abnahme der Schmerzen. Die Krankheitsaktivität wurde reduziert und die Beweglichkeit der Gelenke verbessert. Teilweise konnte die Dosierung der notwendigen Rheumamedikamente reduziert werden. (djd)


  • Erste Anzeichen beachten

Die Gründe, die zu einer chronischen Übersäuerung führen können, sind vielfältig. Stress, Bewegungsmangel und falsche Ernährung mit zu viel Fleisch, Eiern, Milchprodukten und Backwaren sowie zu wenig Obst, Gemüse und Salat zählen ebenso zu den Ursachen wie nachlassende Nierentätigkeit. Erste Anzeichen der sogenannten Azidose können Müdigkeit, Leistungsabfall, aber auch Verspannungen, Kopfschmerzen, chronische Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen, rheumatische Beschwerden und Osteoporose sein.

Unter www.arbeitskreis-citratforschung.de gibt es weitere Informationen.