Tennis
Pressestimmen zu Zverevs Sieg: «Neuer König in New York»
US Open
Alexander Zverev gewinnt erstmals die US Open.
Frank Franklin II. DPA

Alexander Zverev triumphiert erstmals bei den US Open. Die internationalen Medien sehen ihn als «Tennis-Bösewicht», der das amerikanische Publikum zum Schweigen bringt.

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New York (dpa) – Alexander Zverev gewinnt erstmals die US Open und feiert seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Der 29-Jährige bezwingt im Finale von New York den Amerikaner Ben Shelton in vier Sätzen. Das schreibt die internationale Presse dazu.

USA

«ESPN»: «Alexander Zverevs bestes Jahr im Tennis geht weiter – und ebenso die lange Grand-Slam-Durststrecke der US-amerikanischen Männer.»

«New York Times»: «Als Zverev eine Zwei-Satz-Führung hatte, fühlte es sich an, als könnte er es sich in seiner Komfortzone gemütlich machen. Tatsächlich aber war er den ganzen Nachmittag über in seiner Komfortzone.»

«USA Today»: «Zverev, der für den Sieg 5,5 Millionen Dollar kassierte, war so fokussiert, dass er gar nicht bemerkte, dass er das Match gewonnen hatte, bis das Publikum mit tosendem Applaus einsetzte.»

England

«Daily Mail»: «Alexander Zverev gewinnt die US Open: Ben Sheltons amerikanischer Traum endet auf brutale Weise, doch der neue Champion realisiert erst langsam, dass er gewonnen hat! (...) Er wurde dafür kritisiert, seine beiden Grand-Slam-Titel mit glücklichen Auslosungen gewonnen zu haben, doch er kann sich seine Gegner nicht aussuchen, sondern sie nur schlagen. Und da Jannik Sinner und Alcaraz in den späteren Runden in Paris und New York fehlten, hat Zverev seine Chance genutzt.»

«Guardian»: «Zverev wurde für seine Konstanz und seine Fähigkeit belohnt, sich bei den Grand Slams immer wieder in aussichtsreiche Positionen zu bringen. Jeder Sieg hat ihn mental sichtlich gestärkt.»

«BBC»: «Zverev krönt ein Jahr des Umbruchs mit dem Triumph bei den US Open. Zu Beginn der Saison gab es Zweifel daran, ob der 29-jährige Zverev jemals einen der größten Preise des Sports gewinnen würde. Jetzt feiert er seinen mehrfachen Grand-Slam-Titel, nachdem ihm der Weg zum Ruhm teilweise durch die Verletzungen von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz geebnet wurde.»

«Sun»: «Ben Shelton musste mitansehen, wie der amerikanische Traum vor den Augen eines ehemaligen James Bond starb, als Alex Zverev seine eigenen Alpträume bei den US Open endgültig ausmerzte. Zverev wurde seiner Rolle als Tennis-Bösewicht gerecht, insbesondere in den Augen der Zuschauer im Arthur Ashe Stadion, als er zum ersten Mal zum König von New York gekrönt wurde.»

Frankreich

«L'Équipe»: «Ein neuer König in New York. Er hatte jahrelang darauf hingearbeitet, und nun, innerhalb von drei Monaten, hat Alexander Zverev gleich zweimal das scheinbar Unmögliche geschafft.»

«Le Parisien»: «Alexander Zverev, der Sieg eines selbstbewussten Opportunisten in New York.»

Italien

«Tuttosport»: «Sascha gewinnt auf Hartplatz in Flushing Meadows und revanchiert sich für die Niederlage, die er im Finale 2020 gegen Thiem erlitten hatte.»

«Gazzetta dello Sport»: «Zverev bringt New York zum Schweigen und besiegt Shelton in vier Sätzen»

Spanien

«Marca»: «Zverev bringt New York zum Schweigen und sichert sich einen Platz in der Tennisgeschichte.»

«As»: «Der Zverev-Moment.»

Österreich

«Krone»: «Alexander Zverev krönt sich zum König von New York.»

Schweiz

«Blick»: «Historischer US-Open-Triumph. Entfesselter Zverev machts wie einst Becker. 2026 ist sein großes Jahr. Alexander Zverev siegt nach Roland Garros auch in New York – und sorgt damit für eine Fortsetzung des amerikanischen Grand-Slam-Fluches.»

Niederlande

«De Telegraaf»: «Alexander Zverev gewinnt zum ersten Mal die US Open (und 5,5 Millionen Dollar), merkt es aber nicht.»

© dpa-infocom, dpa:260913-930-680400/1

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