Basketball
NBA: Zweiter Sieg für Thunder – 76ers gelingt Aufholjagd
Oklahoma City Thunder - Denver Nuggets
Jalen Williams (r.) war Topscorer bei den Oklahoma City Thunder.
Nate Billings. DPA

Die Oklahoma City Thunder mit Isaiah Hartenstein gewinnen auch ihr zweites Saisonspiel in der NBA. Gleiches gilt für die LeBron James' Philadelphia 76ers, die Comeback-Qualitäten beweisen.

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Oklahoma City (dpa) – Der Ex-Champion Oklahoma City Thunder hat in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA auch sein zweites Saisonspiel gewonnen. Das Team um den deutschen Nationalspieler Isaiah Hartenstein sowie Topstar Shai Gilgeous-Alexander besiegte zu Hause die Denver Nuggets mit 96:84. Für die Nuggets mit dem dreimaligen MVP Nikola Jokic war es der erste Auftritt in der neuen Spielzeit.

Weder Gilgeous-Alexander noch Jokic konnten das Spiel in gewohnter Art dominieren und hatten beide mit ihrer Treffsicherheit zu kämpfen. Der Kanadier kam für Oklahoma City auf 17 Punkte und lag damit teamintern hinter Jalen Williams, der 21 Zähler beisteuerte. Auch Jokic tat sich schwer und beendete das Spiel mit lediglich 13 Punkten. Für die Nuggets ragte Aaron Gordon mit 20 Zählern heraus. Hartenstein erzielte sechs Punkte und sammelte sechs Rebounds.

Philadelphia gelingt Comeback-Sieg gegen Cleveland

Auch die Philadelphia 76ers bleiben vorerst ungeschlagen. Das Team um Star-Neuzugang LeBron James gewann gegen dessen Ex-Team Cleveland Cavaliers mit 114:106 und feierte ebenfalls den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel. Dabei gelang den Gastgebern ein fulminantes Comeback: Zwischenzeitlich lagen die 76ers bereits mit 29 Punkten zurück, drehten das Spiel dank einer enormen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit aber noch. Es war das größte Comeback für die Sixers seit 30 Jahren.

Bester Werfer bei Philadelphia war Tyrese Maxey mit 32 Punkten. James erzielte 17 Zähler und sammelte zehn Rebounds. Aufseiten der Cavaliers ragte Donovan Mitchell mit 32 Punkten heraus.

James reagiert auf Trump-Kritik

Bereits zuvor hatte James den Ärger von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen. Trump hatte den viermaligen MVP auf seiner Plattform Truth Social als «totale Schande» bezeichnet. Auslöser der Kritik waren Videos, die zeigen, wie James während der Nationalhymne vor dem Auftaktspiel gegen die New York Knicks scheinbar Trockenübungen für einen Golfschwung absolviert und danach Wurfbewegungen macht. Die anderen Basketballer standen mehr oder weniger still in einer Reihe, während die Hymne gesungen wurde.

James antwortete auf die Kritik kurz und knapp. «Heute ist nicht viel los im Büro», sagte er im Vorfeld des Spiels gegen Cleveland.

© dpa-infocom, dpa:261023-930-880734/1

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