Mehr Starkregen durch Klimawandel: Vor allem Städte müssen umdenken
Mehr Starkregen als bisher und das auf größerer Fläche: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit sich verschärfenden Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland. Es werde häufiger zu Starkregen kommen, der zugleich intensiver ausfällt, erklärte der DWD. Der Wetterdienst beruft sich auf eine Analyse von Niederschlagsdaten aus den Jahren 2001 bis 2020, sagte Tobias Fuchs, DWD-Vorstand Klima und Umwelt. Analysiert wurde, wo extremer Niederschlag auftrat, welches Gebiet er betraf, wie intensiv er war und wie lange er dauerte. Ein Ergebnis: Mit steigenden Temperaturen betreffen lokale Gewitter mit extremem Starkregen eine größere Fläche und werden intensiver. Und mit der Gesamtmenge an Niederschlag steigt demnach auch die Gefahr, die von ihm ausgehen kann.
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Als entscheidend hierfür wurde identifiziert, wie städtisch ein Gebiet geprägt ist und wo es liegt: Erfasst wurden in der Untersuchung Einsatzdaten von Feuerwehren, die demnach „signifikant häufiger in Senken sowie an Orten mit einem hohen Maß an Besiedelung und Flächenversiegelung“ ausrücken mussten, wie der DWD erklärte.