Anwalt Obst engagierte sich ehrgeizig im Plädoyer für seinen Mandanten Rausch - leider vergeblich. Birgit Piehler
Am Montabaurer Amtsgericht gab es wieder einen rege besuchten Show-Prozess für interessierte Bürger. Unter einer Mischung von Ernsthaftigkeit und Humor wurde über eine Straftat im Zusammenhang mit Ecstasy verhandelt – mit anschließender Lesung.
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Dass es nicht immer „steif“ zugeht am Amtsgericht Montabaur, davon konnten sich gut 90 Besucher der Show-Verhandlung „Kleine Tablette, große Wirkung“ überzeugen, als sich während der nachgestellten Gerichtsverhandlung zu einer fiktiven Anklage ein „echter“ Richter (Ralf Tries, Direktor des Amtsgerichtes), ein leibhaftiger Staatsanwalt sowie Verteidiger des Angeschuldigten Jens Rausch (Name fiktiv) auseinandersetzten.