
Die Zahl der gemeldeten Ausbrüche der hochansteckenden Geflügelpest in Haltungen steigt stetig an, der Herbstzug der Wildvögel – mit Rastzonen auch an Westerwälder Seenplatte, Krombachtalsperre und Wiesensee – lässt das Risiko einer Verschleppung zusätzlich wachsen. Aus einer infizierten Haltung im Oberbergischen Kreis wurden kürzlich Tiere in mehrere Geflügelhaltungen im Westerwaldkreis und dem Kreis Altenkirchen verkauft. Dadurch kam es im Westerwaldkreis zum ersten aktuell bestätigten Ausbruch der Geflügelpest in einem Hausgeflügelbestand.
Anders als zunächst geplant, zieht die in den letzten Tagen im benachbarten Nordrhein-Westfalen (NRW) und in der Verbandsgemeinde Wissen festgestellte Vogelgrippe (Geflügelpest) nun doch weiter reichende Konsequenzen für die heimischen Geflügelhaltungen nach sich.
Nach Ausbruch der Vogelgrippe in der Region: Geflügel muss aufgestallt werden
Nach Risikoanalyse und Seuchenbekämpfung besteht laut dem amtstierärztlichen Dienst der Kreisverwaltung aus dieser Haltung kein Risiko einer Weiterschleppung. Allerdings ist die Einrichtung einer Beobachtungszone in Teilen der Gemeinden Stein-Wingert und Mörsbach, im Hachenburger Forst, aufgrund eines Ausbruchs im Rhein-Sieg-Kreis erforderlich. Halter sollten Geflügel bestmöglich vor Kontakt mit Wildvögeln schützen. red
Auskunft für Halter erteilt der amtstierärztliche Dienst des Kreises, Telefon 02602/124555 oder E-Mail an tiergesundheit@westerwaldkreis.de.
