Zu ihrem Auftritt im Talk-Podcast „RZähl mal!“ fährt Claudia Kleinert an einem verregneten Tag im Cabrio vor. Das Verdeck des Wagens bleibt witterungsbedingt zwar geschlossen, das Gemüt der bekannten Wettermoderatorin ist aber trotzdem gewohnt sonnig. Doch wie steigt man am besten in ein Gespräch mit einem der bekanntesten „Wetter-Gesichter“ Deutschlands ein, ohne über das Smalltalk-Thema Nummer eins zu sprechen?
„Jeder spricht mich auf’s Wetter an!“, lacht die in Koblenz-Lützel aufgewachsene Claudia Kleinert, nachdem sie im Podcaststudio Platz genommen hat. „Aber es ist ja auch das, was uns am meisten am Tag beschäftigt.“ Zum Glück bietet der Blick auf ihre bandagierte Hand willkommene Ablenkung vom Thema Wetter: Sie habe sich verletzt, als sie ihrem jüngeren Bruder beim Aufbau der Küche geholfen habe. Und so kommt das Gespräch auf Claudia Kleinerts Jugend in Koblenz, wo sie die Grundschule und die ersten Jahre am Hilda-Gymnasium verbracht hat. Der Vater Soldat, die Mutter Hausfrau und Verkäuferin. Die Großeltern ausgebombte Kölner, die schließlich nach dem Krieg in Koblenz neu anfingen und ihrer Liebe zum Karneval fortan rund 100 Rheinkilometer stromaufwärts frönten.

An ihre Familienwurzeln angeknüpft hat die 56-jährige Kleinert längst wieder: Schulabschluss, Ausbildung zur Bankkauffrau, BWL-Studium, Lebensmittelpunkt. All das in Köln. Ebenso der Sprung ins Fernsehen, bei dem allerdings der Zufall und Geldknappheit im Studium eine große Rolle spielten: Eine Bankkundin brachte Claudia Kleinert in den Neunzigern mit Sprechtraining in Kontakt, so wurde sie TV-Ansagerin beim WDR „Ich war jung und brauchte das Geld!“, scherzt die ARD-Wetterexpertin im Gespräch mit Podcast-Host Christian Mack.
Wie Claudia Kleiner schließlich eine der bekanntesten Wetterexpertinnen des Landes wurde, wo sie sich zu Hause fühlt, was ihr Erfolgsgeheimnis ist und was sie außer Wetterprognosen noch alles macht – das erzählt sie ausführlich in der aktuellen Folge „RZ mal!“. Jetzt reinhören!

Ein freundliches Gesicht vorm Schlafengehen
Kirchberg. Der Landfrauentag ist ein Höhepunkt im Jahreszyklus des Landfrauenverbands Rhein-Hunsrück. Kreisvorsitzende Christiane Lay begrüßte in der Kirchberger Stadthalle zahlreiche Ehrengäste und die mit Spannung erwartete Gastrednerin Claudia Kleinert.



