LKA richtet Ermittlungsgruppe gegen Hetze im Netz ein
Nach den tödlichen Schüssen auf zwei junge Polizisten hat das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, weil es Beifallsbekundungen gegenüber den Tätern im Internet gab. In einem Chatforum des Messengerdienstes Telegram etwa schrieb ein Nutzer: „Zwei weniger bei den Spaziergängen“. Ein anderes Mitglied der Gruppe schlägt vor, „dem Täter ein Spendenkonto“ einzurichten. 14 Beamte sollen
nun die Verfasser solcher Hasskommentare ausfindig machen. „Die Ermittlungsgruppe steht am Anfang ihrer Arbeit. Zu Ergebnissen werden wir uns zu gegebener Zeit äußern“, teilt die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz mit. Auch eine Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt ist geplant.