Die rheinland-pfälzischen Jugendämter werden häufiger aktiv, weil Grund zur Sorge um das Wohlergehen von Kindern besteht. Die Zahl der im vergangenen Jahr abgeschlossenen Verfahren zur Einschätzung einer Gefährdung des Kindeswohls stieg in Rheinland-Pfalz um sieben Prozent auf etwas mehr als 7600, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems jetzt mitteilte.
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In 70 Prozent dieser Verdachtsfälle, insgesamt 5363 Mal, wurde bei der Überprüfung dann auch eine tatsächliche Gefährdung festgestellt. Gegenüber 2016 stieg die Zahl dieser Fälle um 2,5 Prozent. In den anderen Familien fanden die Fachkräfte aber gleichwohl Hinweise für eine nötige Beratung oder die Unterstützung von Müttern und Vätern.