French Open
Kampf der Generationen: Kouamé schreibt Tennis-Geschichte
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Moise Kouame jubelt über den Erstrundensieg gegen einen 20 Jahre älteren Gegner.
Frank Molter. DPA

Die Erfahrung des Alters gegen die Energie der Jugend: Bei den French Open ist dieses Duell in der ersten Runde zu sehen - mit einem klaren Ausgang.

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Paris (dpa) – Der 17-jährige Moïse Kouamé hat den Kampf der Generationen bei den French Open gewonnen und bei seiner Grand-Slam-Premiere auf Anhieb Tennis-Geschichte geschrieben. Der junge Franzose setzte sich frenetisch angefeuert vom heimischen Publikum gegen den 20 Jahre älteren Kroaten Marin Cilic mit 7:6 (7:4), 6:2, 6:1 durch.

Geschichtsträchtiges Debüt

Kouamé, der erst Mitte März seinen 17. Geburtstag gefeiert hatte, dominierte den früheren US-Open-Champion Cilic in den Sätzen zwei und drei. Er ist damit der jüngste Spieler in der Profi-Ära, der einen Grand-Slam-Sieger im Herreneinzel bei den French Open besiegen konnte. Seit 1991 hat auch kein jüngerer Spieler als er ein Hauptrundenmatch bei den Männern in Roland Garros gewonnen.

Kouamé, der vom französischen Ex-Profi Richard Gasquet trainiert wird, wollte sein erstes Match auf der Grand-Slam-Bühne auch genießen. Vielleicht könne er bei allem Ehrgeiz «auch ein bisschen loslassen und etwas Abstand gewinnen und betrachten, was ich eigentlich tue», hatte der Teenager bei einer Pressekonferenz am Medientag gesagt: «Wenn ich also Roland Garros nicht genießen kann, was würde mir dann im Leben allgemein Freude bereiten?»

© dpa-infocom, dpa:260526-930-130700/1

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