Kirchen. Überaus zufrieden ist der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Hundhausen mit seinem Abschneiden bei der gestrigen Landratswahl. Wenn jemand 45,1 Prozent der Stimmen gegen Peter Enders (54,9 Prozent) in einem seit Urzeiten von der CDU dominierten Landkreis einheimsen konnte – dann mag man fast schon nicht mehr von einer Niederlage sprechen. Tatsache ist, dass Hundhausen nach RZ-Informationen noch gestern Abend Anrufe von hochrangigen SPD-Landespolitikern bekommen hat, die ihm zu seinem Wahlergebnis gratulieren wollten. Er selbst sei vor allem stolz auf die Unterstützung durch seine Parteifreunde, die auf Kreisebene ebenso engagiert für ihn gekämpft hätten wie in der Stadt Kirchen, wo er ja zum zweiten Mal als Stadtbürgermeisterkandidat angetreten ist. Auch hier holte der 33-Jährige mit 76,4 Prozent der Stimmen ein gutes Ergebnis ein: Fast sieben Prozent mehr als bei seiner ersten Wahl zum Stadtchef vor fünf Jahren.
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Mit Blick auf die verlorene Landratswahl erklärte Hundhausen gestern, dass er durchaus nicht unglücklich mit diesem Ergebnis sei: „Ich kann mit erhobenem Haupt und ein bisschen stolz aus dieser Wahl herausgehen.“ Peter Seel