Revierleiter Panthel nennt Vor- und Nachteile der Arbeit mit Kaltblütern
Grundschüler aus Norken lernen alte Forsttradition neu kennen

Norken. Wie funktioniert das Holzrücken mit Pferden im Wald? Um diese Frage ging es jetzt für alle Erst- bis Viertklässler der Unesco-Grundschule Norken. Die Ortsgemeinde plant am Friedhof eine Erweiterung beziehungsweise die Anlage eines Waldfriedhofs. Dazu müssen in einem bestehenden Waldstück einige Bäume entfernt werden, wie Ortsbürgermeisterin Simone Jungbluth erläutert. Da es für das Gebiet bislang keine Rückegasse gibt und der Einsatz von Harvestern schwierig geworden wäre, schlug Revierförster Jochen Panthel vor, die geernteten Stämme mit Pferden herauszuholen. Dem stimmte die Gemeinde zu – und lud zu Anschauungszwecken gleich noch die örtliche Grundschule ein.

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Kinder und Lehrer konnten dann mitverfolgen, wie Frank Brinkmann (Borod) und sein achtjähriger Hengst Nalu einige Baumstämme aus dem Wald rückten. Brinkmann ist nicht nur Landesvorsitzender der Interessengemeinschaft Zugpferde, sondern zusammen mit seinem Tier auch Landesmeister im Holzrücken.

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