Montabaur
Großer Wurf: Ist das zu fassen?

Großer Wurf - aber der Stiefel war kleiner, als dieser hier 

Gerrit Schmit /

Montabaur - Eine lockere Trainingseinheit für das große Ziel – so war es geplant. Doch dann gelang einem Sportler der „ganz große Wurf“. Christian Klapthor aus Montabaur war einen Gummistiefel aus rund 28 Metern über die Länge eines Basketballfeldes in einen Basketballkorb – und wurde dabei auch noch gefilmt.

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Montabaur – Eine lockere Trainingseinheit für das große Ziel – so war es geplant. Doch dann gelang einem Sportler der „ganz große Wurf“. Christian Klapthor aus Montabaur war einen Gummistiefel aus rund 28 Metern über die Länge eines Basketballfeldes in einen Basketballkorb – und wurde dabei auch noch gefilmt.

Zum Hintergrund: Montabaur, die Kreisstadt des Westerwaldkreises, bereitet sich derzeit auf das Finale von Mission Olympic vor, will Deutschlands aktivste Stadt 2013 werden. Finalgegner im vom Deutschen Olympischen Sportbund und Coca Cola veranstalteten Wettbewerb ist Lübz in Mecklenburg-Vorpommern. Beide Finalgegner richten einen großen Sporttag aus, haben sich aber auch auf ein sogenanntes Städteduell geeinigt: In Lübz Ende Mai und in Montabaur am 20. und 21. September treten jeweils sechs Sportler aus beiden Städten in olympischen und nicht-olympischen Sportarten gegeneinander an.

Eine nicht-olympische Sportart, die in der Kreissporthalle in Montabaur trainiert wurde, ist Gummistiefel-Weitwurf. Nicht nur weit, sondern auch präzise flog der Gummistiefel bei Christian Klapthors erstem Versuch: aus gut 28 Metern in einen Basketballkorb. „Der war genau so geplant“, sagte Klapthor, Sportlehrer an der BBS Montabaur und Handballspieler mit einem Augenzwinkern nach seinem „Drei-Punkte-Gummistiefel-Weitwurf“. „Blöd ist nur, dass es beim Duell gegen Lübz nicht um Punkte, sondern um die Weite geht. Aber mal Spaß beiseite – wir nehmen es einfach als gutes Omen mit in unser Städteduell.“

Tom Neumann

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