Kreise Neuwied und Altenkirchen setzen den Rahmen
Freistehende Einfamilienhäuser stehen hoch im Kurs
Im Pressegespräch beleuchten sie die Lage auf dem heimischen Immobilienmarkt: Ramona Fehse von der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, Christian Paulik, Abteilungsleiter Bodenmanagement beim Vermessungs- und Katasteramt Westerwald-Taunus, Behördenleiter Wolfgang Schuld und Ausschussvorsitzender Günter Steudter (von links). Foto: Markus Kratzer
Markus Kratzer

Der aktuelle Landesgrundstücksmarktbericht, der alle zwei Jahre veröffentlicht wird, verdeutlicht die gestiegene Nachfrage auf den Immobilienmärkten in ganz Rheinland-Pfalz. Landesweit sind die Geldumsätze zwischen 2014/2015 und 2016/2017 von rund 16,5 Milliarden auf etwa 19,5 Milliarden Euro gestiegen. Dieser Trend macht auch vor dem Großraum Westerwald nicht Halt. Im Bereich des Vermessungs- und Katasteramtes Westerwald-Taunus (WWT) hat sich der Geldumsatz zwischen den Jahren 2010 (689,2 Millionen Euro) und 2018 (1,297 Milliarden Euro) annähernd verdoppelt. Ein Blick in die einzelnen Teilbereiche gibt weiteren Aufschluss.

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Bebaute Grundstücke: Sie machen insbesondere durch den Kauf von Einfamilienhäusern traditionell den Löwenanteil an den Geldumsätzen bei uns aus. 2955 Einfamilienhäuser wechseln im vergangenen Jahr den Besitzer. Spitzenreiter war 2018 der Westerwaldkreis mit 942 Eigentümerwechseln, es folgen die Kreise Neuwied mit 774 und Altenkirchen mit 705 Verkäufen.

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