Explosiver November: 2011 sorgt Niedrigwasser für etliche Bombenfunde am Mittelrhein - auch in Neuwied
Es geht los am 17. November 2011: Zwischen Bendorf und Vallendar wird ein mit Chemikalien gefülltes Fass, ein sogenanntes Tarnnebelfass aus dem Zweiten Weltkrieg, gefunden. In der Folge erlebt die Region Mittelrhein eine mutmaßlich nie gesehene Fülle an Kampfmittelfunden, Entschärfungsaktionen und Evakuierungen. Auch Neuwied ist betroffen.
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In jenem November werden überall am Rhein extrem niedrige Wasserstände gemessen, deutlich niedriger als aktuell. Und je weiter sich das Wasser zurückzieht, je mehr Flussgrund sichtbar wird, umso mehr Funde werden registriert.
Schon am 19. November wird das Bendorf/Vallendarer Nebelfass gesprengt – am selben Tag wird ein weiteres Nebelfass vor Koblenz-Pfaffendorf gefunden.