Dreyer setzt sich für neues Seenotrettungsprogramm im Mittelmeer ein
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich für einen Neustart in der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik ausgesprochen. Mit dem neuen EU-Parlament und einer neuen EU-Kommission müsse ein Plan dafür erarbeitet werden, sagte Dreyer auf der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) in Mainz. Der Spitzenverband katholischer Laienorganisationen rief zur Teilnahme an der Europawahl am 26. Mai auf.
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„Ein christlich denkender Mensch kann nicht damit einverstanden sein, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken“, sagte Dreyer in einem Podiumsgespräch mit Teilnehmern der ZdK-Vollversammlung. Daher müsse es wieder ein Seenotrettungsprogramm geben, das Flüchtlingen beistehe, die den Weg übers Mittelmeer wagten, trotz aller Maßnahmen, sie davon abzuhalten.