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Die Kirche und das Gnadenbild "Unsere liebe Frau von Wirzenborn"

Schon im 13. Jahrhundert ist in einem Güterverzeichnis Wirzodale oder Wirzindale (eine Jägersiedlung) erwähnt, ebenso in einem Pachtvertrag von 1450. Als 1497 mit dem Bau der Wallfahrtskapelle begonnen wurde, nannte man sie von Anfang an Wirzenborn.

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Vorher hatte der Pfarrer von Montabaur das Gnadenbild der Gottesmutter aus dem verlassenen Nonnenkloster Seligenstatt bei Seck im Westerwald nach Wirzenborn gebracht. Man kann vermuten, dass der große Brand von Montabaur 1491 den Pfarrer veranlasste, das Marienbildnis zur Verehrung in das stille Gelbachtal zu holen.

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