Technik Für "weiße Flecken" werden Fördermittel gebraucht - Warum die VG Montabaur ein Flickenteppich ist
Der Lückenschluss wird noch einmal teuer
Bernd Gowitzke, Geschäftsführer der Kevag Telekom, zeigt die Glasfaserkabel, die beim Netzausbau im Westerwald verwendet wurden. Fotos: Ditscher Sascha Ditscher
Westerwaldkreis. Der größte Teil des Westerwaldkreises ist mit Glasfaserleitungen versorgt, doch der Lückenschluss wird noch einmal teuer. Bei der Pressekonferenz der EVM und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) in der Kreisverwaltung kündigten die Partner beim Internetausbau an, in den kommenden Jahren nach Möglichkeit auch die noch fehlenden Ortsteile und Gewerbegebiete zu erschließen. Etwa 5 Prozent der Haushalte in den jetzt versorgten neun Verbandsgemeinden gelten noch als „weiße Flecken“. Dabei handelt es sich teilweise um abgelegene Häuser, die es im ländlichen Raum vereinzelt gibt, aber auch um Gewerbegebiete und Orte, die bislang keinen Anschluss ans Kabelfernsehen hatten.
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Um diese Lücken zu schließen, werden nun Fördergelder benötigt, sagte Katharina Schlag von der WfG, denn rein wirtschaftlich lohne sich der Ausbau in kleinen und bislang unversorgten Orten leider nicht. Ein Beispiel, wie es gehen kann, ist die Ortschaft Mörlen in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg.