Stipshausen. In der Idarwaldrandgemeinde Stipshausen gab es am Abend des 9. November vor dem jüdischen Friedhof eine Gedenkandacht der evangelischen Kirchengemeinde, zu der Diakonin Irmgard Mai eingeladen hatte.
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Der in völliger Dunkelheit liegende Friedhof wurde mit nur einer Leuchte angestrahlt – dem einzigen hellen Licht bei dieser Andacht. Ansonsten waren Laternen aufgestellt, die mit ihrem schwachen Schein als Abbild dafür gesehen werden konnten, dass in jener dunklen Zeit des Nationalsozialismus Humanität und christliche Nächstenliebe ebenfalls nur noch schwach zu erkennen waren.